2005 Un baven wohnen Engel von Jens Exler
Montag, 14. Juli 2008 um 08:20

Inhalt

Die Schwestern Helene und Elvira Engel sitzen in ihrem Wohnzimmer und klopfen mit einem Gegenstand im Takt unerschrocken und kräftig auf den Tisch. Mit solchen Aktionen wollen sie die unter ihnen wohnenden Mieter vertreiben. Durch Ausdauer und Hartnäckigkeit ist ihnen das auch schon zweimal gelungen. Aber ihr größter Wunsch, nämlich die größere untere Wohnung selbst beziehen zu können, ist bisher noch nicht in Erfüllung gegangen. Also gilt es, eine neue Strategie zu erfinden. Dazu bedienen sie sich einer List und eines Verwandten. Sie laden nämlich ihren Neffen Klaus, den Sohn der verstorbenen Schwester, ein, bei ihnen zu wohnen. Dieser wiederum wundert sich sehr über den plötzlich aufgetretenen Familiensinn seiner beiden Tanten, die nämlich wegen der Heirat ihrer Schwester den Kontakt zu ihr und dem gesamten „Familienzweig“ abgebrochen hatten. Da er zu gerne den eigentlichen Grund dieses Sinneswandels erfahren möchte, geht er scheinbar auf das Angebot ein. Schon bald findet er heraus, dass er als „Familienzuwachs“ herhalten soll, damit seine beiden Tanten ihr Anrecht auf die größere und schönere Wohnung stichhaltig begründen können. Wie der Zufall es will, wohnt ausgerechnet seine Jugendfreundin Karen in der unteren Wohnung – zur großen Wiedersehensfreude von Klaus. Mit ihrer Hilfe kommt er den beiden „ausgefuchsten“ Damen auf die Schliche und schlägt sie mit ihren eigenen Waffen…

Besetzung

Inszenierung....................Thomas Willberger
Bühnenbild......................Georg Suhr
Kostüme..........................Stefanie Grell
Inspizient........................Angelika Bruns
Maske..............................Anja Schünemann
Souffleuse.......................Käthe Ackermann


Helene Engel..................Gitta Wiemken
Elvira Engel.....................Brigitte Grahn
Klaus, deren Neffe.........Pekka Schäfer
Karen Schlüter...............Dayen Tuskan
Frau Fritsche..................Birgit Oetjen
Hauswirt.........................Udo Bruns
Herr Schlüter.................Wilfried Klabunde