| 2006 Arsenik un ole Spitzen von Joseph Kesselring |
| Montag, 14. Juli 2008 um 08:21 |
InhaltZwei ältere, liebenswerte Damen leben zusammen mit ihrem Neffen in einer alten Villa. Ihr Neffe ist verrückt, aber harmlos – er ist der festen Überzeugung, „Kaiser Wilhelm“ zu sein. Ihr Zuhause liegt gleich neben dem Friedhof und der Kirche. Der Pastor kommt gern zu einer Tasse Tee, denn bei den beiden sympathischen Kirchgängerinnen ist immer alles sooo friedlich. Die Tochter des Pastoren, Ellen, liebt den zweiten Neffen der beiden Damen. Er ist Theaterkritiker und heißt Martin und besucht häufig seine Tanten. Da „Kaiser Wilhelm“ nachts gerne auf der Trompete bläst, beschwert sich die Nachbarschaft bei der Polizei, die deshalb auch häufig zu Gast ist. Aber die Gesetzeshüter sind voller Hochachtung über das Zusammenleben der beiden alten Damen mit dem verrückten Wilhelm. Durch Zufall kommt Martin einem streng gehüteten Geheimnis des „verschworenen Trios“ auf die Spur. Mit selbst gebrautem Fliederbeerwein, einem halben Teelöffel Arsenik, einem halben Teelöffel Strychnin und einer Messerspitze Zyankali pro Glas haben sie nach und nach zwölf alleinstehende Herren vergiftet. Ein wichtiger Helfer dabei ist natürlich „Kaiser Wilhelm“. Er baut nämlich im Keller den „Kaiser-Wilhelm-Kanal“ und wenn wieder „een an Typhus ingoon is“, dann öffnet er seine Schleuse und die Leiche ist verschwunden. Nun taucht auch noch der dritte Neffe auf, Jonas, der möchte ein neues Gesicht haben. Im Schlepptau seinen Freund: Dr. Einstein. Plastischer Chirurg. Und warum? Hat auch dieser etwas zu verbergen? Und Martin? Wie passt er in diese Verwandtschaft... oder gehört er vielleicht gar nicht dazu? Besetzung
Inszenierung........................Elke Münch
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